Home_
Über ArthroCare_
Rückenschmerzen_
Häufige Fragen_
Das Verfahren_
Fachärzte finden_
Kontakt_
Impressum_
Weitersagen!
Ansehen
Download
Bandscheibenvorwölbung – häufige Ursache für Rückenschmerzen

Eine Bandscheibenvorwölbung kann quälende Schmerzen hervorrufen und betroffene Patienten sehr beeinträchtigen. Jedes Jahr sind Millionen von Menschen davon betroffen.

Diese landläufig als „Hexenschuss“ oder „Ischias“ bezeichnete Erkrankung kann mit starken Schmerzen in der betroffenen Bandscheibe und in den umliegenden Bereichen des oberen und unteren Rückens sowie in den Armen und Beinen einhergehen.

Die Bandscheibe, die jeweils zwischen zwei Wirbelkörpern liegt, besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: einem harten, schützenden Faserring, dem Anulus fibrosus, und einem weichen gallertartigen Kern, dem Nucleus pulposus.

Eine gesunde Bandscheibe lässt sich mit dem Stoßdämpfer beim Auto vergleichen: Sie federt die Belastungen, die durch einfache Bewegungen wie Laufen oder Springen entstehen, ab. Wenn der äußere Faserring (Anulus fibrosus) durch eine Verletzung beschädigt oder durch normale Alterungsprozesse geschwächt wird, kann ein Teil des Rings dem Druck des Gallertkerns nachgeben, wodurch eine Vorwölbung entsteht. Häufig ist es diese unnatürliche Vorwölbung oder „Herniation“, die für die Schmerzen des Patienten verantwortlich ist.

Durch die Vorwölbung wird auf die benachbarte Nervenwurzel oder auf das Rückenmark Druck ausgeübt, wodurch die Nerven gegen die Knochen der Wirbelsäule gedrückt werden. Aufgrund dieser Kompression der Nervenfasern spürt der Patient Schmerzen in den von den Nerven durchzogenen Körperteilen:

Dort, wo das Rückenmark zusammengedrückt wird, treten Schmerzen im mittleren oder unteren Rückenbereich oder im Nacken auf - je nachdem, welche Bandscheibe betroffen ist.
Wenn eine Nervenwurzel zusammengedrückt wird, treten Schmerzen sowohl im Rücken als auch in den Armen oder Beinen auf.